Intelligentes Energie-Management steigert den Direktnutzen im Eigenheim

Smart Home ist keine Utopie mehr, es hat sich zu einem echten Trend entwickelt. Diverse Studien gehen davon aus, dass es bis zum Jahr 2019 rund 68 Millionen intelligente Wohnungen und Häuser in Europa und den USA geben soll. Damit steigt auch die Nachfrage für Monitoring-Lösungen zur Unterstützung des Energie-Managements. Neben der Überwachung des eigenen Energiebedarfs können auch der Eigen- oder Direktnutzen gesteigert werden. Viele Menschen sehen in dieser Entwicklung die Chance, sich etwas unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung zu machen und Kosten zu sparen. Auch das liegt im Trend.

 

Jedoch wird viel vom Potenzial der eigenen Photovoltaikanlagen nicht selber genutzt, sondern fließt als Überschuss ins öffentliche Netz. Ein intelligentes Energie-Management-System in Verbindung mit einem smarten Verbrauchsregler steigert den Direktnutzen. Der durch Photovoltaik produzierte Strom wird mittels  Verbrauchsregler aufgeteilt und kann den unterschiedlichsten Gerätegruppen individuell zugeordnet werden. Das können zum einen große Verbraucher wie etwa Heimspeicher, Wärmepumpen sowie E-Auto-Ladestationen sein, aber auch Klimaanlagen, Anlagentechnik im Wellnessbereich wie Wirlpool oder dem eigenen Schwimmbad. Solche Verbrauchsregler sorgen dafür, dass die Verbraucher nur dann betrieben werden, wenn die Photovoltaikanlage ein entsprechendes Energieangebot liefert.

Für Martin Kollnig, Geschäftsführer von sun.e-solution, ist das eine intelligente Lösung: „Auf diese Weise ist ein hoher Selbstnutzungsanteil von bis zu über 90% realistisch. Das bedeutet, je höher der Direktnutzen ist, desto weniger Strom muss aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Das wirkt sich unmittelbar auf die laufenden Kosten aus, was sich schließlich auch in einer kürzeren Amortisationszeit bemerkbar macht. Vielen sind diese Vorteile nicht bewusst. Zahlreiche Photovoltaikanlagen, die entweder schon installiert wurden oder gerade montiert werden, bringen Eigenheimbesitzern und Unternehmen nicht den Nutzen, der möglich wäre.“

 

Genau hier setzt ein digitales Energie-Management-System ein. Durch permanentes Monitoring werden messgenaue Informationen geliefert, auf deren Basis die smarten Verbrauchsregler die verfügbare Leistung optimiert und darüber hinaus die verschiedensten Verbraucher intelligent ansteuert. Überschüssiger Strom geht nicht verloren. Er kann beispielsweise der Warmwasseraufbereitung zugeführt werden. Eine kostenlose Energiespeicherung erfolgt somit über das Wasser.

 

In Kombination mit einer entsprechenden App ist es möglich, den Energiehaushalt über das Internet von überall her zu überwachen und gegebenenfalls zu steuern. Selbst wenn man nicht Daheim oder in der Firma ist, lässt sich so der Energieverbrauch verbessern und damit ein Stück Freiheit sichern.

 

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