Unabhängige Energie Versorgung auf Osttirols Hütten

Nach einem langen, schneereichen Winter werden auf den Almen und Hütten in Osttirol
und außerhalb des Bezirks bereits Vorbereitungen für die Sommersaison getroffen.
Neben zahlreichen Jagd- und Privathütten gibt es im Bezirk Lienz allein über 110
bewirtschaftete Betriebe. Für viele stellt sich unter anderem die Frage, ob im Zuge der
notwendigen Reparaturen auch gleich eine Photovoltaikanlage installiert werden soll.

Viele haben sich schon vor Jahren eine kleine Stromversorgung nur für die Beleuchtung
installiert und wollen nun den Komfort erhöhen. Es stellt sich die Frage der
Finanzierbarkeit. „In den letzten Jahren hat sich die Technik der Photovoltaik und
Akkutechnik rasant weiter entwickelt. In Kombination mit einem intelligenten Energie-
Management und modernen Speichermöglichkeiten sind diese Anlagen enorm
leistungsstark geworden. Sie sind eine saubere und leise Alternative z.B. zu
Dieselaggregaten. Besonders für entlegene Hütten, Almen oder Ferienhäuser bieten
diese Anlagen eine sichere, unabhängige Stromversorgung“. Sonnenstrom mit guter
Akkutechnik ist deutlich günstiger und kostet im Vergleich zur „Diesel-Kilowattstunde“
weniger wie die Hälfte“, sagt Photovoltaikexperte Martin Kollnig, Geschäftsführer von
sun.e-solution aus Dölsach.

Viele Hütten in Osttirol setzen bereits auf diese umweltfreundliche Technologie, bei der
die Kraft der Sonne in Strom umgewandelt wird. Eine Photovoltaikanlage ist also ein
kleines „Inselkraftwerk“, das neben Strom für Licht, Kühlschrank und diverse
Küchengeräte, auch die Warmwasserversorgung gewährleisten kann, um an warmen
Sommertagen nicht den Hüttenofen einheizen zu müssen, wenn keine Raumwärme
erforderlich ist.. So ist diese Technologie für Hütten und Almenbetriebe nicht nur
komfortabel sondern auch wirtschaftlich interessant. „Da es mittlerweile zahlreiche
Lösungen und Erfahrungswerte gibt – gleich ob für die richtige Modulwahl im alpinen
oder hochalpinen Bereich, ist die Anpassung der Akkukapazität an die geplante Nutzung
für die sinnvolle Speichergröße und dessen Regelung problemlos – eine Beratung im
Fachbetrieb ist immer empfehlenswert. Diese hilft auch bei Förderungen und bei der
wirtschaftlichen Berechnung“, so Martin Kollnig.

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